Die Regionen und Regionalismus in Heutigen Deutschland

>Es ist erstaunlich, daß sich angesichts der ständigen Vermischung mit Einwanderen und Zugezogenen im Lauf der Jahrhunderte überhaupt noch regionale Besonderheiten und Eigenarten zeigen. Das regionale Selbstbewußtsein scheint aber sogar eher größer zu sein <(1)

Obwohl die offensichtlichen sozialen und politischen Tendenzen in der Richtung der Gleichheit wandeln, werden ähnliche Meinungen häufig ausgesprochen. Die Regionen, in die Deutschland in ehemaligen Jahrhunderten verteilt war, sind am Beginn des 21. Jahrhunderts noch nicht nur relevant, sondern auch wichtig. Um dieses Phänomen zu verstehen, muß die Bedeutung der Regionen klargemacht werden. Durch welche Kennzeichen wird die Gesamtheit einer Region dargestellt? Wieso zu einer Zeit der oberflächlichen sozialen Gemeinsamkeit des ganzen Deutschlands, hätten die Bewohner ihre Region als etwas, das sie von anderen Deutschen zu untescheiden betrachten?

Um in dieses Thema einzusteigen, steht um die grundsätzliche menschliche Identität im Mittelpunkt. Ein noch relevante Teil der deutschen Identität, liegt in einer regionalen Identität. Denn die zwangsläufige Zentralisierung der heutigen politischen und sozialen Leben führt für viele Deutschen zu eine Identitätskrise. Das ist die Folge, daß viele Bürger auf ihre eigene Region zurückgreifen. Dort finden sie was als >Heimat< betrachtet werden könnte.
  Während die deutsche Sprache  das deutsche Volk verbindet, spricht fast jeder Mundart. Dialekte könnten sich auch gegensätzlich als Barriere auswirken, so daß Deutschen aus unterschiedlichen Regionen einander kaum verstehen könnten, damit was als ein Region-Gefühl bezeichnet wird, verstärkt würde. 
  Am Ende der 18. Jahrhundert lag Deutschland unter die Macht der Fürsten und Grafschaften. Deswegen wird das zeitgenössische Deutschland in die vielen Regionen unterteilt. Da jede Region wird durch ihre typischen Trachten, Bräuche und Sitten charakterisiert wird, wirkt das im Zusammenhang mit der Sprache um die Wichtigkeit der Regionen zu unterstützen
 Zur Aufklärung dieser Faktoren werden wir die Merkmale und Unterschiede von zwei besonderen Regionen betrachten. In diesem Zusammenhang wird klargemacht, daß die nach dem zweiten Weltkriegs durch die Siegermächte eingeführten Länder auf Widerstand gestoßen sind.

Wie dann kann man den Begriff >Region< definieren? Lange (2) hat es in ein >traditionelles raumwissenschftliches- und damit auch geographisches< Verständnis eingeteilt, oder andererweise (3) daß eine Region ein geograpisches bestimmter Raum mittlerer Größenordnung sei, der als zusammengehörig angesehen wurde.  Viele Faktoren könnten eine eigene Region bestimmen, und werden sowohl politisch als auch sozial und kulturell angesehen. Die sozialen und kulturellen Eigenschaften einer Region entsprangen aus  dem ehemaligen Zeitraum des späten 18. Jahrhundertd heraus, worin  jedes Fürstentum, jede Grafschaft ein sozusagen begrenztes und abgeschlossenes Gebiet bildete.

Ich möchte zu Anfang bemerken, daß sich heutzutage die Regionen politisch von einander unterschieden, was durch die Landtasgwahl von dargelegt wird. Während in Bayern die CSU Partei eine große Mehrheit gewonnen hat, bekam die SPD in Brandenburg die Mehrheit. Kopf an Kopf haben die Parteien die Wahlen verteilt. Es folgte darauf, daß Wehling erklären könnte, eine gemeinsame politische Kultur der BRD heutzutage als Summe der regionalen und lokalen politischen Kulturen zu betrachten sei. (4).
  Obwohl es sicher ist, daß die regelnde politische Partei die Lebensqualität und die -bedingungen beeinflußen, stehen am ersten Rang alltägliche Realitäten, die für viele Menschen in ihrer Region wichtig sind. 
  Das< Ergebnis der im 16. Jahrhundert stattgefundenen protestantischen Revolution wirkte sich so aus, daß noch in naheliegenden Städten es fast zu einer Auseinandersetzung kam. Im heutigen Land Baden-Württemberg sind Baden und Württemberg unterschiedlich. Während Württemberg protestantisch geworden war, blieb Baden katholisch. Ein komisches Beispiel ist in die Stadt Villingen-Schwenningen zu finden. Obwohl die ehemaligen zwei Städte verwaltungsmäßig im Jahr 1972 vereinigt wurden, halten auf der einer Seite die Villinger das katholische Glaubensbekenntnis, auf der anderer Seite glauben die Schwenninger protestantisch.

Zunächst wollen wir uns nun dem Kulturleben zuwenden. Zwar zur heutigen Zeit gehören die Deutschen den ganzen Europa, ebenfalls der ganzen Welt an, aber diese zentrale- und globalisierungs Tendenzen festigen lokale und kulturelle Faktoren. Richtig betonen Mose und Brodda (5), gleichzeitig wächse die Sehnsucht nach [...] dieser >regionalen Ebene<, deren eine Dimension die regionale Kultur bestimmt. Jede Region ist von ihrem eigenen Kulturleben geprägt, das die lokale Sitten und Gebräuche fortsetzt.
  In diesem Zusammenhang sind die Sitten stark regionalmäßig charktisiert, weil beispielsweise in Ostfriesland, das teilweise mit den Niederlande verbunden war. Außenordentlich für die Deutschen trinken die Ostfriesen Tee. Das >Fünfürtje< bildet in traditionellen ostfriesischen Häuser ein Ritual, was eng kontrolliert wird.
  Gleichermäßig spielen in vielen süddeutschen Regionen die Trachtenfeste eine sehr seriösen Rolle. Diese Festtagen, einer deren die >Fastnacht< ist, sind mit entweder christlichen oder heidnischen Feiern verbunden. 

Wir wollen nun die Rolle der Identität untersuchen. Meine Meinung ist, daß sich die personliche Notwendigkeit einer Identität als die treibende Kraft des weitgehenden deutschen Regionalismus dahinter herausbildet. Dann, beispielswise, hat der Stuttgarter Komodiant, Christoph Sonntag erklärt, er denke [...] was auch sehr wichtig sei, sei den Schwaben eine Identität zu geben (6) Bei der Untersuchung  der deutschen Identität, kam ich selbst zum Schluß, das einige Deutsche ihre regionale Identität am ersten Rang halten. Ein Mitglied des Ostfriesenvereins Wilhelmshafen betonte, sie hielten sich vor allem für Ostfriesien, und nur danach für Deutscher (7)
  Darunter geht es besonders um ein Selbstbewußtsein, das es sowohl angenehm als auch leichter bei einem lokalen Kreis als einer Nation beizubehalten. Solche Gefühle bildeten den Grund eines >Friesisches Manifesto<., worin bestätigt wurde, sie seien zurückgekommen, weil sie sich als sie zusammengehörig fühlten, und weil die Kraft dieses Gefühls nach Ausdruck verlange (8). Sie suchten danach, ihre Eigenständigkeit zu pflegen und ihre Zusammenarbeit verstärkt fortzufahren. 

Weiter sind in diesem Zusammenhang zwei Faktoren relevant, die die persönliche Identität beeinflußen, und dazu beitragen, Was das jüngste Kind lernen muß, ist zu sprechen, so daß es sich in der Gemeinschaft einordnen könnte und würde. Daher lernt er die Muttersprache, die kaum Hochdeutsch, sondern dialektische, mündliche Sprache ist. Zwar werden die Schuler in der Schulzeit in Hochdeutsch unterrichtet , aber um eine persönliche Stabilität festzuhalten brauchen viele Deutsche eine regionale Identität, die teilweise von einer Mundart abhängt. Es ist bemerkenswert, wie ich anderswo geschrieben habe, >Zur jüngsten Zeit ist eine Gegentendenz gegen den Verlust an Dialekten im Gang gesetzt worden, weil viele Menschen Angst vor diesem Verlust haben. Wegen der heutigen Globalisierung denken viele Deutsche heute, daß ihre eigene Identität bedroht wird< (9)

Hinzu kommt noch der Begriff >Heimat<. Prof Georg Wahrig hat >Heimat< als >Ort an dem jemand zu Hause ist< definiert (10). Unterschiedlich hat Thomas Gottschalk über Kulmbach geschrieben, daß für ihn diese Stadt seine Heimat bestimmt, weil es ihm ein Gefühl der Vertrautheit gibt. Iregndwie definiert man >Heimat<, muß es aus etwas Regionalem bestehen. Genauso die Wichtigkeit der heutigen Dialekten zunehmen, könnte Angelika Hauser-Hauswirth erklären, es sei erstaunlich [..] die kleinräumige Heimat sei immer wichtiger. (11)

Wir kommen zur Analyse wie es so ist, daß Deutschland in den verschiedenen Regionen unterteilt ist. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zogen die Bürger in allgemeinen nicht um. Wo man geboren war, starb man auch an demselbem Ort. Kaum reiste man irgenwohin, weil man weder die Notwendigkeit noch die Möglichkeit besaß. Es folgt danach, daß die Mehrheit der Menschen eng mit ihrem Geburtsort verbunden sind. Hiermit müssen wir in Kenntnis nehmen was in Wehling bestätigt wurde- >Regionen in Deutschland verdanken ihre Existenz im wesentlichen der Kleinstaaterei< (12). Tatsächlich bestand neun Jahrhunderten hinducrh ein altes Reich, das als kein echter Staat betrachtet werden konnte. Das war das ehemalige sogenannte >Heilige Römische Reich Deutscher Nation<, das in rund 460 Territorien unterteilt wurde. Es scheint wohl, daß aus diesen kleinen Gebieten die deutschen Regionen stammen.

Es stellt zunächst die Frage nach den politischen Entwicklungen, die anhand der Regionen relevant waren, und den Regionalismus prägten. Es geht um den Beginn eines nationalen Bewußtseins über die Revolutionen des 19. Jahrhunderts bis zur Folge des zweiten Weltkrieges, woran die Siegermächte neue Bundesländer im Westen eingestellt haben. Zwar wirkten fast alle diese Wandlungen ein Regionalismus sowie eine regionale Identität dagegen, aber in der Tat blieben die Regionen ein unverzichtbare Teil der heutigen deutschen Gesellschaft. 
  Obwohl der französichen Diktator Napoleon sein Ziel der europäischen Eroberung nicht gelang, hat er viele Nationen stark beeinflußt, unter denen Deutschland lag. Im Jahr 1806 wurde das >Heilige Römische Reich< zusammengebrochen, nachdem er sich zum Kaiser hatte gekrönt lassen. Daher gab es zwei Folgen.
  In Deutschland wurde ein Gefühl der nationalen Einheit herausgekommen. Die Vetreter, die sich am 27. Mai 1832 am Hambacher Schloßberg versammelten rief nach >dem Tag, wo Deutschlands Fahne Männer aus allen Gauen zur brüderlichen Eíntracht vereinigt. (13)
  Zur selben Zeit hat Kutter (14) auf die Lage in Baden gechrieben. Er erklärte, nach 1798 [...] Baden wäre unter seinem Großherzogen letzlich von Napoleons Gnaden ein zum Aufruhr und Widersatnd und in vielen Herzen republikanisches Land geblieben. Dennoch kam es fünf Jahrzehnte später zum Ruf nach einer Republik. Beim Jahre 1871 bestand das erste deutsche Reich aus 25 Staaten. Einfach hatten die Deutschen einem völlig vereinigte Staat abgelehnt.

Wir wollen uns nun den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg zuwenden, worin die politische Lage in Deutschland völlig neu umorientert wurde. Außer der Zersplitterung Deutschlands in zwei Teilen, wurden die Länder in der >Bundesrepublik Deutschland< rekonstruiert, was von den Siegermächten gezwungen wurde. Hierhin ist es relevant, die Lage in zwei besonderen Regionen zu untersuchen. Dahin werden wir entdecken, daß Regionalismus noch lebendig blieb.

Obwohl sich Ostfriesland sich in dem Bundesland Niedersachsen befand, hielten die Bürger ihre ostfriesiche Identität fest. Wegen der niedersächsischen Verfassung wurden die Bürger verpflichtet, die Belange ihre ehemaligen Landesgliederungen zu wahren und zu fördern. Dazu hatten in der Formulierung die Verfassung ihre Traditionen erkannt. So konnte Peter Hoffman schreiben, sie alle wahrten ihre Eigenständigkeit und wirkten [...] zusammen. (15)
  
Über Baden-Württemberg hat Hauser-Hauswirth die Wichtigkeit der klienräumigen Regionen unterstrichen. Dann bemerkte sie (16), es gäbe nicht nur Badener und Würrtemberger sondern viel mehr Gebiete, Landschaften und Regionen. Dagagen erkannt sich niemand als >Baden-Würrtemberger<. 

Letztlich wäre es angebracht, einen Blick auf die Unterschiede dieser zwei Regionen zu werfen. Es ist noch klargemacht, daß beide Regionen eine feste Identität halten. Landschaftlich sind sie ganz unterschiedlich. Während Ostfriesland liegt an der Nordseeküste, damit es ein flaches Land ist, und von dem Meer bedroht wird, befindet sich Baden weit von dem See entfernt, und von einer mittelbergerische Landschaft geprägt.
  Weiterhin liegt Ostfriesland direkt an der Grenze mit den Niederlanden, so daß Plattdeutsch vom Holländischen beeinflußt wird, und viele Traditionen entweder aus der Niederlande oder aus Großbritannien stammen, deren beispielsweise den Tee-Trinken. In Baden, der mündlich gesprochene alemannische Dialekt ist derjenige, deraus dem die >Schwyzerdütsch< entsprang. Die Festtagen sind jedes Jahr Höhepünkte, und die Tracht, der getragen werden sind Merkmale jedes Ortes  

Welche Schlußfolgerungen lassen sich aus dieser Untersuchung ziehen? Im Großen und Ganzen wurden heraus zwei miteinander Widersprüche herausgebildet. Auf der einen Seite, spielt im heutigen Leben eine zunehmende Gleichheit eine Rolle, die aus verschiedenen Gründen zu finden ist. Wegen der Gründung und Entwicklung der EU, werden von den einzelnen Regierungen ihre nationale Identitär verringert. 
  Auf der anderen Seite muß das weitgehende Regionalismus in Kenntnis genommen werden. Trotz der Macht der politischen Verbindungen beharrt eine kleinstaatliche Mentalität darauf, daß Meine Meinung ist, daß der Gebrauch eines Individuums nach, eine regionale Identität nicht verzichtet werden könnte. Es hängt von verschiedenen Faktoern ab, unterdessen sind ein festhaltende Selbstbewußtsein und die grundliegende Rolle der mit der Muttersprache, die in den Kinderjahren erlernt worden war, ist. Daraus folgt, daß viele Deutschen eine regionale Idnetität festhalten.

Literaturverzeichnis

1. Hauser-Hauswirth, Angelika. von Internet heruntergeladen. http://www.bwue.de/publikat/ppb/landesk.htm. gefunden 26.6.04
2. ziteiert in, Mose, Prof Dr Inge und Brodda, Dipl.Geog. Yvonne Brodda, ’Regionalentwicklung, Regionalisierung, regionale Identität’ von Internet heruntergeladen. URL unbekannt
3. ebenda
4. Wehling, Hans-Georg, zitiert in ’Variationen’, Kursbauch, nr1, s 16, Open University, Milton Keynes, 1999
5. Prof Dr Ingo und Brodda, Dipl-Geog, Yvonne, loc cit.
6. Sonntag, Chrsitoph, zitiert in ’Variationen’, Kursbuch nr 2, s29, Open University, Milton Keynes, 1999
7. Lyall, Ian ’Deutsche Identität- was ist das?’, Variationen Hausarbeit 2003, auf Internet zu finden, http://members.fortunecity.de/lyallfamily/haus.html
8. ’Friesisches Manifest’, 6. Friesen Kongreß. von Internet heruntergeladen. http://home-t-online.de/home/Friesisches.Forum/manisfest.htm. gefunden 21.6.04
9. Lyall, Ian ’Die Bedeutung regionaler Varietäten in der heutigen deutscher Sprache’, unveröffentlicht
10. Wahrig, Prof Georg (hrsg), ’Wörterbuch der deutsche Sprache’. dtv, München, neu Aufl, 1997
11. Hauser-Hauswirth, Angelika, loc cit
12. Wehling, Georg, loc.cit
13. Zitiert in Knopp, Guido u. Kuhn, Ekkehard, ’Die deutsche Einheit’,s18, Ullstein-Sachbuch, 1991
14. Kutter, Markus, ’Die Scweizer und die Deutschen’, s128, Fischer Verlag, 1997
15. Hoffman, Peter in Weling, Hans-Georg (hrsg), ’Die deutschen Länder’, s172, Leske und Budrich, 2002
16. Hauser-Hauswirth, Angelika, loc.cit