Die Bedeutung regionaler Varietäten in der heutigen deutschen Sprache.

Während die schriftliche deutsche Sprache durch die Rechtschreibung-Regeln absolut geregelt wird, gibt es eine riesige Reihe der regional bestimmten Mundarten. Im folgenden handelt es sich um die Bedeutung in der modernen Gesellschaft und um die Verwendung dieser regionalen Varietäten. Könnten diese Phänomene aussterben? Wie kennzeichnet man einen Dialekt?

Viele Faktoren machen eine Mundart unterschiedlich von allen anderen bezeichnet zu werden zusammen, denen Grammatik, Wortgebrauch und -schatz bestimmt werden. Zusammengehörig ist die sprachliche Betonung. Pelz1 betont, die Sprache als eine Einheit für sich anzusehen sei, wogegen, von der nicht so stark unterscheidet, daß sie als Einheitssprache zu betrachten wäre.

Es gibt noch heutzutage in Deutschland soviele verschiedene Mundarten, daß einige Sprachwissenschaftler auf langere Zeit damit gearbeitet haben. Jens Hartmann2 schrieb über einen Leipziger Wissenschaftler, der im " Großen Wörterbuch der Obersächsischen Mundart " 21 unterschiedliche sächsisiche Dialekten identifiziert hat, woran z.B. "Regen" von drei bestimmten Wörtern ersetzt werden könnte,

Wegen den Unterschieden zwischen den Dialekten, könnte es eine problematisch

Auswirkung ergeben, wenn Menschen aus unterschiedlichen Regionen

Deutschlands miteinander reden. Da sie einander nicht verstehen können,

verwenden sie ein

" Einheitssprache", die entweder Standarddeutsch oder eine subsystemische Sprache sein könnte. Dann geht die Einheitssprache aus verschiedenen Formen hervor, die durch ihre Funktion entstehen: bei der Schule wird Schulsprache verwendet usw. Die Einheitssprache ist kein regionaler Dialekt, sondern eine alternative Sprachform

Auch zwischen Hochdeutsch und Dialekt gibt es eine Sprechart, die auf den Straßen anzuhören ist, was gibt keine Ersatz für Hochdeutsch vor, sondern eine Mischform, die als "regionale Umgangssprache" bezeichnet wird3.

 

Wie beurteilt man die Stellung sowie die Bedeutung der Dialekte im heutigen Deutsch?

Im Großen und Ganzen werden die Dialekte in der alltäglichen nachbarlichen Unterhaltung gefunden. Obwohl die Mundart in vielen Regionen als die Norm galt, was man im Privatleben benutzte, wirkt sie teilweise andersweise im Norden Deutschlands. Dr Jürgen Krönig, Londoner Korrespondent für die deutsche Wochenschrift "Die Zeit" , der Kölner ist, erklärt4, Kölsch gelte als nicht so akzeptabel..(er hätte) nie Kölsch gelernt. Gegensätzlich in Süden werden Mundarten in der Öffentlichkeit gesprochen. Laut einer anderen an der Gesprächsrunde, hätte beispielsweise, der erster Bundespräsident, Herr Heuss, schwäbisch gesprochen.

 

Anhand der schon erwähnten in dem südlichen Teil Deutschlands festeren Stellung der Mundarten, sollte die sprachliche Lage in der Schweiz keine Überraschung bereiten. Zur Zeit sprechen 72 Prozent der Schweizer die sogennante "Schwyzerdütsch", die aus der Alemannischen entsprang. Es gibt eine Vielfalt der ganz unterschiedlichen

regionalen Varietäten, so daß Müller5 darüber erklären konnte, nach 100 Kilometern würden die Unterschiede augen- und ohrenfällig.[...] Das Schweizerdeutsch als Sprache existiere tatsächlich nicht. Noch bleibt Hochdeutsch als die schriftliche Sprachform, aber bei Fernsehsendungen werden nur die Nachrichten auf Hochdeutsch überträgen.

Obwohl Hochdeutsch in den Schulen unterrichtet wird; obwohl viele Schweizer sie als Amtssprache verwenden, besorgten sich die Bildungsminister der Schweizer Kantone vor den ansteigenden Gebrauch der Mundart. Thomas Gerber6 hat etwas darüber geschrieben, worin fragte er sich "Verstehen die Schweizer bald nur noch sich selbst?"

Während stimmen wahrscheinlich in der Schweiz Dialekte problematisch, indem zuviel Schwyzerdütsch gesprochen wird, wurde in den letzten Jahrzehnten in Deutschland ein Verlust an Mundarten beobachtet. Hartmann7, der über die Entdeckung und Untersuchung von den 21 sächsischen Dialekten geschrieben hat, fügte hinzu, einige von denen seien von Aussterben bedroht.

Im allgemeinen hätten, nach Meinung von Pelz, die Dialekten an Bedeutung verloren, wofür er die modernen Industriegesellschaft beschuldigt. Bei sowohl Berufstätigkeiten als auch Freizeitaktivitäten, verwendet man die Massenmedien. Dazu wegen der im heutigen Leben zunehmenden Rolle, die Verkehrsmittel spielen, machen viele Leute heute nicht nur längere Reisen, sondern oft siedelt eine Familie sich um: all Faktoren wirken zusammen, um die mündliche Sprachformen auszugleichen

Warum dann sollte man die eigenen Dialekte pflegen? Doch gibt es viele Gründe dafür, von deren der wichtigste darin besteht, daß die Mundart teilweise die regionale

Identität der Bevölkerung einer bestimmten Region schafft. Christoph Sonntag8, der mundartiger Komödiant aus Stuttgart ist, betont, was er mache und was sehr wichtig sei, sei den Schwaben eine Identität zu geben.

Durch Dialekt-Sprache bekommt man ein nachbarliches Gefühl. Auch wäre es leichter tiefe innerliche Emotionen auszusprechen würde, wenn die Sprache nicht die formell beschränkten Hindernisse von Hochdeutsch verwendet sollte

Weiter, klingt es angenehmer, Dialekt zu sprechen. Frau Gladworth9 von dem Goethe-Institut in London erklärt, daß, als sie zu ihrem eigenen deutschen Geburtsort zurückkehrte, fileü sie schnell in der dortigen Sprache zurück

Dann zur jüngsten Zeit ist ein Gegentendenz gegen den Verlust an Dialekt im Gang gesetzt werden, weil viele Menschen Angst vor diesem Verlust haben . Wegen der heutigen Globalisierung denken viele Leute , daß ihre eigene Identität bedroht wird.

Einige Autoren und Journalisten bekämpfen die verminderte Bedeutung der Dialekte. Sie streben durch ihr Schreiben danach an, die Mundartsprache wieder zu verbreiten. Walter Fröhlich, ein Journalist, der in einem Wochenblatt der Bodenseeregion seine Kolumne auf Schwäbisch schreibt

Obwohl am meistens fühlen die Deutschen bequem bei der Mundart, könnten diese Sprache negative Auswirkungen auf einige Gruppen haben. Ammon und Kellermeier10 äußerten, (Dialekte) handele sich überwiegend um soziale benachteiligte Kinder; die Schule behandele diese Kinder sprachlich und sprachdidaktisch unangemessen; sie seien ...im Selektionprozeß ´benachteiligt. Auch sind andere Gruppen dagegen ausgewirkt. Viele ausländische Menschen,deren besonders Gastarbeiter und Asylanten finden sich gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden. Ein Gedicht11 stellt diese Ausgeschlossenheit dar-

Sprachbarriere ist eine Grenze

ist ein Fenster

ich drücke die Nase gegen dem Fenster

und komme nicht hinein

es regnet, ich bin traurig

ich möchte über die Grenze fahren

Die Sonne scheint

Regen und Wind machen mir kalt

warum scheint die Sonne nicht?

ich bin ausgegrenzt.

Zusammenfassend, sprechen die Deutschen im Privatleben auf Mundart. Einerseits wirkt die heutige Gesellschafft dagegen,andererseits wegen der Bedeutung der regionalen Identität und eines Wunsches danach, nimmt die Rolle der regionalen Sprache wieder zu. Dialekte bringen Probleme anhand sozialer Integration an dem Vordergrund

Wortzahl (außer Titel und personliches Information- 929)

Literaturverzeichnis

1. Pelz, Heidrun. Linguistik für Anfänger, s208

2.Hartmann P, Berliner Zeitung, 7.1.96

3. Spiegel, 3.11.97, s265l

4. Open University Gesprächsrunde, Teil 2

5 In Müller F u. Schneiper P. Schweiz, C.J.Bücher GmbH & Co, München, 1999, s13

6. Gerber T. Zuviel Scwhyzerdütsch in Die Presse (Wien), 17.7.96

7. Hartmann, J loc. cit.

8. Sonntag C. zitiert in Variationen Kursbuch Nr 2, s29 (Open University, 1999

9. Beitrag an Open University Gesprächsrunde

10. Ammon U & Kellermeier B Dialekt als Sprachbarriere pass´e in Deutsche Sprache Zeitschrift für Thema, Praxis..6-89

11. Lyall I Sprachbarriee (unveröffentlchte Gedicht)