BERLIN: 1945-heute
1945-49 · 1950-1960 ·1960-1970 ·1970-1989 ·seit 1989
s.a. nach der Wende
 
Eine kurze Geschichte

Wer die Ereignisse der Jahren von 1945 bis 1990 in Berlin untersucht, entdeckte daß er die Geschichte ganzes Deutschlands behandeln muß. Gleichmäßig kann man nicht mit der Geschichte einer besonderen Zeit sich beschäftigen ohne die Ereignisse der vorigen Jahren in Kenntnis nehmen. 
  Die Geschichte Berlins ist die Geschichte eines Kampfes; die Geschichte des Kampfes der freien westlichen Staaten und der kommunistischen UdSSR einander entgegen. Mit diesem Kampf wird der Traum nach deutscher Einheit verbunden. 1871 wurde Deutschland ein Staat. Nach der Zerstörung Hitlers dritten Reiches verwandelte sich der Traum zum Alptraum. Der Schluß kam 1990 mit der Wiedervereinigung Deutschlands. 
Der zweite Weltkrieg 
Nachdem der deutsche Führer Hitler die Österreich angeschlossen hat, sowie er die tschechischen Sudetenland besetzt hat, grifft er 1. September 1939 die Polen an. Die Folge daran war, daß, 3. September sagten Großbritannien und Frankreich Krieg gegen Deutschland aus. 
  Hitler führte seine Angriffpolitik fort, so daß einen nach dem anderen die festländischen Staaten niedergeschlagen wurde. Mai 1940 blieb nur Großbritannien Hitler dagegen stehen. Hitler hat zwei Fehler gemacht. 
-Er wartete bis September bevor einen Luftangriff gegen Großbritannien; ein Angriff der Hitler verliere. 
-Obwohl er einen Nicht-Angriff Abkommen mit dem sowjetischen Führer Stalin unterzeichnet hatte, marschierte seine Truppen Moskau dagegen. Er wollte im ersten Platz die Macht der UdSSR meiden. An der anderen Seite hatte Stalin langfristig Deutschland unter kommunistischen Herrschaft zu tragen vor. Was 1812 Napoleon gelernt hatte, nahm Hitler nicht zu Kenntnis. Der russische Winter gewann diese Konflikte. Damit trat Stalin den Krieg ein. 
  Inzwischen wurde die USA von Japan in ,Pearl Harbour' angegriffen. Am Anfang 1942 wurde drei Großmächte gegen Deutschland gesetzt. Die Folge daran war unvermeidbar. Früh 1945 überquerten die Truppen der westlichen Mächte den Rhein. Die östliche deutsche Grenze wurde von sowjetischen Truppen bedroht. Die Pläne des Stalins sind im Rücksicht klar! Am 29. März schickte er dem US-Oberfehlhaber Eisenhower ein Telegramm, bei dem schlug er vor, Berlin hätte seine frühere strategische Bedeutung verloren. Wenn die Deutschen eine bedingungslose Kapitulation unterzeichnetet, lag Berlin in der Teil Deutschlands, die von der UdSSR besetzt wurde.

  DIE NACHKRIEGSJAHREN 
1945 Deutschland war kaputt. Einerseits lag viele der Großstädte in Aschen un Steinen; Städte wie Berlin, Leipzig, Dresden, Hamburg, Köln, die durch Bombenangriffen in Flammen gesetzt wurden. Andererseits wurde die größte Teil der Industrie zerstört. 
  Was damit sollte die Siegermächte tun? 
 1. Zweimal in den drei vorigen Jahrzehnten die Freiheit des ganzen Europas von deutschen Angriffen bedroht wurde. Am Kriegsende hatte jede Staatsregierung mehr oder weniger Angst vor Deutschland. Im grossen und ganzen wuchs die Angst nirgendwo stärker als in Frankreich, wegen der Lage Deutschlands direkt an der Ostgrenze. Die USA Präsident Truman betonte, alle Unterschiede seien vergessen...um Krieg zu verhindern. Deutschland sollte geschwächt werden; besonders sollte es entwaffnet werden. Dazu sollten Reparationskosten bezahlt werden. 
2. Es gab zwischen den Siegermächte merkwürdige Meinungsverschieden-heiten. Das politische Ziel der UdSSR den freien Westmächten entgegengesetzt war. Die UdSSR hatte das ganze Europa unter kommunistischer Herrschaft zu tragen vor. Trotzdem stand die USA nicht so stark wie die europäischen Staaten Deutschland wider. 
  Durch dieser Sachen wurde es unvermeidbar, daß Deutschland gespaltet werden sollte. Juli 1945 versammelten sich die ,Großen Drei' in Potsdam um die deutsche Zukunft zu entscheiden. Es folgt daran, daß Deutschland in vier Besatzungzonen geteilt werden sollte; Zonen von denen jede einzelne von einer der Siegermächte verwaltet wurde. Gleichmäßig wurde Berlin, die in der östlichen sowjetischen Zone lag, in vier Sektoren gespaltet. 
   Zum Jahresende 1945 wurde berichtet, daß in der Ost-Zone eine rasche Sowjetisierung angefangen hatte. Dagegen konnte die Bevölkerung der USA-Zone 1946 für neuen Gemeinderaten wahlen. Auch schlug die USA die Entwicklung einer gemeinsamen deutschen wirtschaftlichen Einheit vor. Nicht nur die UdSSR- sondern dazu Frankreich- setzten sich dagegen. Dennoch arbeiteten die Stellvertretenden Miltärgouveure der USA und des Groß-britanniens eine ,Bizone' Wirtschaftzone aus. 
  Da die Westmächte und die UdSSR immer mißtrauischer wurden führte es 23. Februar 1948 zum Londoner-Sechs-Mächte Konferenz, damit am 17 März der Brüsseler Vertrag von Großbritannien, Frankreich und den Benelux-Staaten unterzeichnet wurde, dessen die Folge daran war, daß am 20. März die Sowjetische Delegation die Berliner Sitzung des Siegermächte-Kontrollrats verließ. Die Fähigkeit dieses Rates kam zum Schluß.

Nach dem Krieg litten die Deutschen schwere Bedrängnisse. Millionen Menschen wurden in den Kriegsjahren ums Leben gekommen. Die Städte sowie die Industrie waren fort zerstört. Sie sollten Reparationskosten bezahlen. Sie waren die Besatzungen, die in vier geteilten Zonen wohnten. Dazu wurden sie durch eine Mangelhaft der Nahrungsmitteln bedroht. 
  Nach dem harten 1946-47 Winter kam die Konjunktur zu einem gefährlichen Tiefpunkt. Im grossen und ganzen stand die USA nicht so stark wie die europäischen Staaten Deutschland wider. Um diese Krise zu vermeiden, führte die USA den ,Marshall Plan' ein. Danach verfolgte ein Währungsreform, damit die Reichsmark mit der D-Mark im Westen aufgelöst wurde. Wenn die D-Mark in West-Berlin eingestellt wurde, war die im Ost-Berlin SED-Regierung wütend. Die SED-Chefs waren Männer die nur die Politik Stalins durchführten. 
  Wegen der Lage Berlins, die dem östlichen sowjetischen Zone sich befand, war die Lebenshaltungen der West-Berliner in Stalins Gewalt. Die Folge der Einführung der D-Mark im Westen war, daß die Autobahnen und Straßen sowie die Bahnen von Stalin gesperrt wurden. Vom Sommer 1948 bis Frühling 1949 wurde das West-Berliner Leben durch eine ,Luftbrücke' der Flugzeuge der USA sowie Großbritanniens unterstützt. 
  Am 8. April 1948 wurde Frankreich in die ehemaligen ,Bi-Zone' eingeschlossen und danach fand am 14. August die Wahl zum ersten Bundestag statt. Mit der folgenden Begründung der Bundesrepublik und im Gegensatz zur DDR wurde Deutschland zwei Staaten.

ZUM MAUERBAU 
1949 begannen die Deutschen in zwei Staaten zu wohnen. Wegen der politische Ziel der DDR und -dagegen- der westlichen Staaten entwickelten die beide Staaten ökonomisch und wirtschaftlich mit grossen Unterschied. 
  Ursprünglich mit dem ,Marshall Plan' Geld geholfen, fand in der Bundesrepublik- sowie in West-Berlin-der sogenannte ,Wirtschaftswundern statt. Neue Gebäude wurden erbauen lassen. Neue Betriebe wurden gegründet. Jahr zu Jahr wurde West-Berlin immer wohlhabender, so daß gleich bevor Ende der 1950er Jahren diese Stadtteil als ,Schaufenster des Westens' genannt wurde. 
  Inzwischen sank die Lebensbedingungen im Osten immer tiefer; Bedingungen die mit dem Worten von Günther Grass 
               " Wenig Schnaps und dünnes Bier 
                 Grotewohl wir danken dir" 
charakterisiert wurden. Die Reapartinskosten wirkten zusammen mit der schwachen Sowjetkonjunktur immer härterer Lebensbedingungen in der DDR einzuführen. Solch ein Mensch war Stalin, daß er die schweren steilen Preiserhöhungen gebrauchte um die ostdeutsche Bevölkerung geistig und körperlich zu unterdrücken. Nach Stalins Tod (1953) führten die SED-Chefs Stalins Politik fort, damit sie der ,Neue Kurs', der von der UdSSR versprochen worden war, zurückgezogen haben. 
  Das war ein Schritt zu weit! Die Arbeiter Ost-Berlins trafen sich am 16. Juni 1953 in der Stalin-Allee um zu demonstrieren. Am 17. Juni versammelten sich zahllose Menschen, von denen gab es Sprechchöre, die freie demokratische Wahlen forderten. Die Folge davon war ein von sowjetischen Panzertruppen brutaler Niederschlag.  (Der Aufstand-Lesen sie mehr)
  Da die Bevölkerung der DDR unter kommunistischer Herrschaft bleiben sollte, floh ein steigender Menschenstrom über West-Berlin nach Westen. Die Fluchtproblem erreichte Juli 1961 einen Schwerpunkt. Von Januar bis August kehrten 180.000 DDR-Bürger ihrem Staat die Rücken. 3. August versammelten sich die ganzen Parteichefs der Warschauer Staaten um zu diskutieren was für Maßnahmen dieses Problem lösen könnten. Nur 10 Tage später am 13. August fand der Mauerbau statt. Berlin wurde wirksam geteilt

  DIE 1960ER JAHREN: DIE BEDRÄNGNISSE 
Nie waren die Lebensbedingungen schlichter in Ost-Berlin wie in den 1960er Jahren. Die Stadt lag unter einen kommunistischen Herrschaft, die von der UdSSR kontrolliert wurde. Bis zum 1961en Mauerbau konnten die Stadt-bürger nach West-Berlin fahren. Viele Ost-Berliner flohen über West-Berlin nach der Bundesrepublik. Einige andere Menschen arbeiteten in West-Berlin, worin sie höhere Lohnen verdienen konnten. 
  Mit der Mauerbau kam diese Freiheit zum Schluß. Plötzlich wohnten sie wie in einem Gefangenenlager. Zu laufen sowie durch das Niemandsland hinüberzu-schwimmen war ein Risiko, in dem viele Menschen erschossen wurden. Ebenso unternahmen viele Menschen irgendetwas, was auch nur möglich wäre. Sie sprangen aus Fenstern, sie schwammen unter der Spree durch. Die Bevölkerung verwandelte sich zu hoffnungslosen und stimmungslosen Menschen.

In den 1950er Jahren ist West-Berlin als ,Schaufenster des Westens' geworden. Trotzdem bedeutete die Mauer einige Problem. Schlagartig hat die Westberliner Industrie 60.000 Arbeitskräfte verloren. Langfristig führte diese Problem zur Ausländer-Krise. 
  Da es im Westen zu leben ein Vortiel war, hing von der politischen, geschäftlichen, sozialen Freiheit ab. Ebenso war es kaum traumhaft dort zu wohnen, weil West-Berlin von der DDR umgegeben wurde. 
  Im Ost- und West-Berlin wohnten auf beiden Seiten Familien, die durch die Mauer getrennt wurden. Damit was es schwierig in der Bundesrepublik zu fahren. 
  West-Berlin befand sich wie auf eine Insel der Freiheit, die immer von der kommunistischen Regierung bedroht wurde. Wenn zufällig ein Krieg zwischen den West-Mächten und der UdSSR begonnen hätte, wäre der einzige Vortiel, den die West-Berliner besaßen, verschwunden. 
  Juni 1963 besuchte die Bundesrepublik der USA-Präsident John F Kennedy. Am 26. Juni-dem letzten Tag seines Besuchs-sagte der Präsident zu den Berlinern, alle freie Menschen seien ,Bürger dieser Stadt West-Berlin. Ich bin ein Berliner'. Es war der größter Aufmerksamkeit, daß er direkt vor dem Brandenbürger Tor stand um vorzusprechen. 
  1962 stand die Welt zum Rand eines dritten Weltkrieges die Wochen der Kuba-Krise hindurch. Deshalb betonte Kennedy den kommunistischen Staatchefs, daß er die Frontlinie zu verteidigen vorbereitet wäre. Er kam so nähe wie möglich an der östliche Grenze um klarzumachen, daß genau West-Berlin als Freistadt von den UdSSR betrachtet werden sollte. Ohne Frage fühlten sich die Bürger West-Berlins unterstützt zu werden.

  DAS VIER-MÄCHTE ABKOMMEN UND DIE JAHREN DER DETENTE 
1969 verwandelte sich die Politik der Bundesrepublik. Seit der Begründung der Bundesrepublik hat die CDU-Partei die Staatsregierung kontrolliert. Nach dem Oktober 1969 Wahl wurde die sogenannte ,Große Koalition' in Bonn von der sozialliberalen Regierung Willi Brandts abgelöst, damit ein fundamentaler Umschwung in der Deutschlandpolitik eingeführt wurde. 
  Im Gegensatz vom ehemaligen Kanzler, wollte Brandt mit der im Osten SED-Regierung reden. Am 21. Mai 1970 besprach Brandt in Kassel mit dem DDR-Minister-Präsident Stoph, der mißtrauisch festsetzte, eine ,Denkpause' zu bekommen. Inzwischen besuchte der Staatssekretär Stoph Moskau. Dieser Besuch erreichtet Erfolg, so daß 22. Mai der ,Moskauer Vertrag' unter-zeichnet wurde. Dadurch sollten die Grenzen aller Staaten in Europa als unverletzlich betrachtet werden. Dieser Vertrag führte direkt zu dem ,Vier Mächte Abkommen', das am 3. September 1971 unterzeichnet wurde. Die Lage Berlins in der DDR wurde dadurch behandelt, sowie die innen-deutschen Grenzen. 
  Obwohl Deutschland getrennt festhielt, wirkte das Abkommen auf eine Verbesserung der staatlichen Verhältnisse aus. 1972 folgten drei Verträge, durch die eine neue Sicherheit ermöglicht wurde. 
  Am 26. Mai unterzeichneten Staatssekretären Bahr und Kohl eine Verkehrsvertrag. Weil Personen- und Güterverkehr zwischen den beiden Staaten erlaubt wurden, konnten Menschen über den Grenzen fahren. Beim Jahresende stieg dei Zahl der DDR-Reisen auf 2,3 Millionen. Gleichzeitig wurde ein Staatsvertrag unterzeichnet, damit Bonn die DDR anerkannte. Bis Jahresende unterzeichneten die Sekretären einen anderen Vertrag, der den Beziehungen zwischen der Bundesrepublik un der DDR grundsätzlich zustimmte. Beide Seiten wollten miteinander ,normale gutnachbarlichen' Beziehungen aufnehmen. 
  Das Abkommen sowie die Verträge brachten in Gang ein Einheitsgefühl.

Die Kalter-Krieg Jahren hindurch entwickelten sich Ost und West immer unterschiedlicher. West-Berlin wurde immer wohlhabender während Ost-Berlin lag tief in einer hilflosen Rezession. Solche unterschiedliche Bedingungen konnten nicht ewig fortgeführt werden. 1981 fand einen neuen Auflockerung statt. Die West-Bürger wählte einen neuen Oberbürgermeister aus. Richard von Weizsäcker war von Geburt Berliner, deshalb beschloß er, daß West- mit Ost-Berlin zusammenarbeiten müßten, daß der wohlhabender Westen dem Osten öko-nomisch helfen sollten. Neue Beziehungen zwischen Ost- und West-Berlin wurden plötzlich eingeführt. 
  Beispiele des neuen Weges waren: 
-der Tetlow Kanal, der seit dem Kriegsende gesperrt blieb, wurde einmal wieder geöffnet. 
-ein Vertrag wurde unterzeichnet, damit Erdgas von der UdSSR nach West-Berlin geliefert werden konnte. 
  Die Détente hatte den Kalten Krieg ausgelöst. West mit  Ost wollten zusammenarbeiten und miteinander in Frieden leben. Der erste Traum nach deutschen Einheit hatte 1832 sich entwickelte. In jenem Jahr versammelten sich 30.000 Männer auf dem Schloßberg von Hambach um nach ,Einheit und Freiheit' zu fordern. 1982 wurde beim 150. Jubiläum ein ,Hambacher Anruf' von Bürgern aller politischen Richtungen unterzeichnet. Wiedermal suchte man nach ,Freiheit und Einheit'-damit ,Deutschland und Europa'.

  DER DURCHBRUCH 
Vor allem hing die Teilung Deutschlands-dazu Berlins- von der sowjetischen Politik ab. 1985 begann eine grundsätzliche Wende in der UdSSR, weil Mikhail Gorbatschow Staatschef wurde. Mit ,Perestrojka' warf er die Diktatur weg.

Das Jahr 1987 war das 750. Jubiläum der Berlins Stadtgründung. Obwohl die beide Teile der Stadt unterschiedlich gefeiert hatten, fing eine neue Schwung an. Viele ältere Menschen erinnerten sich an ehemaligen Tage; Tage in der 1930er Jahren; Tage an denen die Stadt für Kultur sowie Nachtleben weltbekannt war. Viele Leute sollten sich fragen, wie lange sie eine Wieder-vereinigung verlangen sollten. Die Forderung wurde unvermeidbar. 
  1989 kam es zu einem unerwarteten Durchbruch. Am 2. Mai geöffnete Ungarn die Grenze mit Österreich. Die Fluchbewegung der DDR-Bürgern wurde über diese Grenze eingesetzt. Es ist unverhindert von Ost- nach West- zu reisen ermöglicht geworden. Eine Hoffnung wurde wieder angezündet. Bis Ende Oktober kamen 50.000 Ostdeutsche in die Bundesrepublik. Neue politische Gruppierungen wie ,Neues Forum' wurden im Osten gegründet. Am 7. Oktober- der 40. Jahrestag der DDR- demonstrierte die Bevölkerung auf die Straßen Diese Demonstration wurde brutal niedergeschlagen. Die Polizei nahm viele Menschen fest. 
  Gorbatschow warnte den SED-Chef Honecker, er die Regierung verändern solle, aber er nahm nicht zur Kenntnis sondern er erklärte, die Berliner Mauer werde in hundert Jahren noch stehen. 
  Am 9. Oktober protestierten über 10.000 Menschen in Leipzig:»Wir sind das Volk!« Die SED-Regierung Honeckers brach zusammen, so daß am 18. Oktober er seine Ämter verlor. Am 4. November demonstrierten fast 1.000.000 Ost-Berliner mit neuen angstfreien Stimmen für demokratische Reformen. Plötzlich um 22 Uhr 8. November eröffnete die Volkspolizei den Grenzüber-gang. Den nächsten Tag schaute man weltweit den Fernseher an, als Ost-Berliner die auf der Mauer standen, Menschen die, ihn mit Achsen die Mauer zerschlug. 
  Durch diese neue politische Lage, der Traum nach Einheit eine Möglichkeit geworden ist. Bevor Weihnacht wurde- am 22. Dezember- das Brabdenburger Tor geöffnet, vor dem versammelten sich rund um 500.000 Menschen am 31. Dezember um Silvester zu feiern. Gäste aus aller Welt wurden eingeladen. Es gab Szene der unbeschränkten Fröhlichkeit.

Im neuen Jahr führte Bundeskanzler Kohl die Bewegung nach eine deutschen Wiedervereinigung. Bevor ende Januar hat der ,Runde-Tisch' in Ost-Berlin beschlossen die Volkskammerwahlen vom 6. Mai auf den 18. März vorzuverlegen. Der sowjetische Generalsekretär Gorbatschow machte am 30. Januar, daß er nichts gegen die Wiedervereinigung hielt, klar. 
  Am 14. März fand die erste freie Wahlen zur DDR-Volkskammer statt;Wahlen die die CDU mit 40,9 Prozent gewann. Es folgt am 6. Mai die Kommunalwahlen, damit die CDU bleibt die stärkste Partei. 
  Inzwischen am 5. Mai treffen sich in Bonn die Außenminister der beiden deutschen Staaten, mit ihren Kollegen aus den USA, Großbritannien, Frankreich und den UdSSR um die sogenannte ,Zwei-Plus-Vier' Gespräche anzufangen. Durch die Unterzeichnungen des Einigungvertrags zwischen der Bundesrepublik und der DDR sowie das ,Zwei-Plus-Vier' Vertrages die Wiedervereinigung ermöglicht wurde.

Am 3. Oktober 1990 tritt der DDR zur Bundesrepublik bei. Die deutsche Einheit wurde vollgezogen. Zuletzt treten die vier Siegermächte ihre Rechte ab. Deutschland wurde ein freier, unabhängiger Staat.

BERLIN: DIE PROBLEME UND DIE MÖGLICHKEITEN 
Es kann gesagt werden, daß, Berlin sei heutzutage eine anregende Stadt in der man leben und erwachsen kann. Die Ereignisse der jüngsten Jahren haben die Zukunft der Bevölkerung dramatisch geändert. Wegen der Bedrängnisse der ehemaligen SED-Regierung gibt es noch mehr Armut in Ost-Berlin. Im Gegensatz ist dieser Stadtteil zu einer der größten in der Welt Baustelle geworden. 
  Für die junge Generation gibt es sowohl Probleme als auch Möglichkeiten. Die sind Sachen die bestimmen das Leben in der ganzen Stadt. 
  Wer noch in Ost-Berlin in den Schulen erzogen wird, kann wie in den übrigen freien Länden lernen. Sogar in West-Berlin kann die Jugend un-beschränkt reisen sowie andere Gleichaltrige in Osten kennenlernen. Die ,Ossis' kann für sich denken, weil sie nie weiter sowjetischen Ideologien lernen müssen. 
   Die ganze Jugend können sich im Leben zu verbessern halten. Eine Berufswahl ist für sie eine Möglichkeit. Dazu können sie viel Spaß haben. Berlin wird wieder für seines Nachtleben weltbekannt. 
  Da in den Jahren der Teilung die beide Teile unterschiedlich sich entwickelte, wurden einige Probleme eingeführten. Der zwischen Osten und Westen ökonomisch Unterschied hat zweifellos zu einer steigenden Arbeitsloszahl geführt. Dieses Problem ist im Osten schlechter als im Westen. Nur schrittweise kann man von Vergangenheit befreit werden.